Das Arbeiten im Homeoffice.
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Work-Life-Balance: Mehr als das bloße Anbieten von Home-Office

28. April 2022

Alle reden von Work-Life-Balance. Doch was bedeutet das überhaupt? Sowohl für Arbeitnehmende als auch für Arbeitgebende? In Zeiten des Fachkräftemangels haben sich die Gewichte im Arbeitsmarkt verschoben. Dabei konkurrieren Talente längst nicht mehr um Unternehmen. Vielmehr konkurrieren Unternehmen um Talente, indem sie möglichst optimale Rahmenbedingungen für ihre Arbeitsplätze anbieten. Hierunter fällt auch das Aushängeschild Work-Life-Balance. Kein Wunder, denn die entsprechende Nachfrage ist höher denn je. 

Eine Datenanalyse von LinkedIn im Juni 2021 zeigt, dass Work-Life-Balance eine top Anforderung von Arbeitnehmenden an Unternehmen ist. Und nicht nur das: Vielmehr ist die Nachfrage hier sogar um 21% gestiegen. Und das obwohl seit der Pandemie nie zuvor dagewesene Strukturen für flexible Arbeitszeiten und Home-Office geschaffen wurden. Das bloße Angebot dieser beiden Benefits scheint also kein Allheilmittel zu sein. 

Tatsächlich zeigen rund 40% der Arbeitnehmenden weltweit, die während der Pandemie im Home-Office arbeiteten, Symptome von Burnout. Allerdings empfinden rund 60% der Arbeitnehmenden in Deutschland, ihre Work Life Balance im Home-Office besser als im Büro. Ein Widerspruch? Nicht unbedingt. Denn das Home-Office bietet sowohl Risiken als auch Chancen für eine ausgewogene Work-Life-Balance.

Ernstzunehmende Risiken: Angst, Konflikte und Überstunden

  • Angst vor Karrierenachteilen: Im Home-Office fühlen sich 40% der Arbeitnehmenden wie auf dem Karriere-Abstellgleis.
  • Fehlender Kontakt zu Mitarbeitenden: Arbeitskollegen werden schmerzlich vermisst – als fachliche Ansprechpartner und als unentbehrliche Sozialkontakte.
  • Konfliktpotential in den eigenen vier Wänden: Die ständige Doppel- oder Dreifachbelastung durch Beruf, Haushalt und Familie sorgt für erhebliches Konfliktpotential in den eigenen vier Wänden.

Bedeutsame Chancen: Mehr Freiraum und Zeit für sich

  • Home-Office ist lernbar: Während der Coronakrise stieg der Anteil der Arbeitnehmenden, die im Home-Office produktiver sind als im Büro, stetig an. 
  • Bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Selbstbestimmte Zeiteinteilung im Home-Office kann die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern – besonders für Alleinerziehende oder pflegende Angehörige.
  • Mehr Freizeit statt Zeit im Stau: Wegfall von Arbeitswegen bringt einen konkreten Freizeitgewinn – und erspart Arbeitnehmenden den täglichen Pendelstress.

Für viele Arbeitnehmende überwiegen die Chancen einer Work-Life-Balance im Home-Office. Um dem gerecht zu werden, sind Unternehmen dazu angeraten, nicht nur das bloße Angebot von Home-Office und flexiblen Arbeitszeiten zu stellen. Vielmehr sollten sich arbeitgebende Personen in der Rolle des Koordinators bzw. der Koordinatorin sehen. Es gilt klare Regeln und Rahmenbedingungen zu schaffen, um Work-Life-Balance im Home-Office für alle gleichermaßen zu ermöglichen. 

Ein Benefit, der gerade jetzt einen bedeutsamen Unterschied macht. Sowohl um die Zufriedenheit Ihrer Mitarbeitenden zu erhöhen, als auch um Ihre damit einhergehende Attraktivität als Arbeitgeber bzw. Arbeitgeberin zu stärken.

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Ihre Nina von voiio

 
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