Achtsamkeit fördern und eine inklusive Unternehmenskultur schaffen – Ein Gespräch mit Mashanti

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Tief durchatmen. Die Aufmerksamkeit auf den eigenen Körper, auf die eigenen Gedanken und Gefühle lenken. Beobachten, ohne zu bewerten. Und schon fühlt man sich präsenter, achtsamer und entspannter.

Diese und andere Übungen, die zur Meditation als spiritueller Praxis gehören, können einen positiven Einfluss auf unser allgemeines Wohlbefinden haben und sogar unsere körperliche Gesundheit verbessern. 

Aktuelle wissenschaftliche Studien zeigen, dass regelmäßiges Meditieren nicht nur auf individueller, sondern auch auf professioneller Ebene eine Reihe wichtiger Vorteile mit sich bringen kann. Dazu zählen vor allem Stressreduktion, Burnout-Prävention sowie Erhöhung der Arbeitsmotivation und -zufriedenheit. Aber welchen Bezug hat Meditation zur Diversität, Inklusion und Toleranz am Arbeitsplatz? Und wie können auch Unternehmen von der erhöhten Achtsamkeit ihrer Mitarbeitenden und besonders ihrer Führungskräfte profitieren? Über diese Themen hat sich voiio mit der Meditationslehrerin und Trainerin für Teamentwicklung Mashanti Alina Hodzode unterhalten.

Mashantis Erfahrung in der Berufswelt hat sie darauf hingewiesen, dass der Führungsstil von Manager:innen, zu deren Routine Meditation gehört, anders geprägt ist. Um ihre Beobachtungen auch empirisch zu belegen und somit das öffentliche Interesse am Thema zu wecken, hat sie das Forschungsprojekt Soulful Leadership gestartet. 

Mashanti Alina Hodzode, Meditationslehrerin und Trainerin für Teamentwicklung

Obwohl der Prozess der Datenerhebung noch nicht abgeschlossen ist, lässt sich bereits eine Tendenz in den bisherigen Ergebnissen der Untersuchung aufzeigen: Leader:innen, die häufig meditieren, haben einen empathischeren Führungsstil und einen höheren „Achtsamkeitslevel“

Aber worauf genau bezieht sich der Begriff der Achtsamkeit?

Laut Forschenden an der ZHAW heißt achtsam sein, im Hier und Jetzt, im gegenwärtigen Moment präsent zu sein, sich selbst gezielt im Alltag zu beobachten. Und wenn man die eigenen Gefühle und Gedanken bewusst wahrnimmt, kann man sich von diesen auch abgrenzen. Dadurch wird Raum für neue Sichtweisen geschaffen und höhere Toleranz gegenüber Anderen entwickelt. Wer sich mit seiner Innenwelt beschäftigt, bewirkt automatisch auch die Außenwelt. Dieses Prinzip überträgt Mashanti auch auf den beruflichen Kontext:

“Selbstführung ist der wichtigste Bestandteil für gute Führung.”

Das heißt: Führungskräfte, die die Kunst der Selbststeuerung bereits beherrscht haben, können sich leichter in die Lage ihrer Teammitglieder hineinversetzen und auf diese Weise ihren Bedürfnissen entgegenkommen. Mashanti weist darauf hin, dass Achtsamkeit ansteckend ist – der hohe Achtsamkeitslevel der Leader:innen spiegelt sich in ihren Teams wider und wirkt sich positiv auf die Produktivität der Mitarbeitenden sowie auf den allgemeinen Zusammenhalt der Gruppe aus.

Somit können Meditation und Achtsamkeitsübungen in Verbindung mit offener Kommunikation zwischen Mitgliedern diverser Gruppen als mächtige Instrumente zur Überwindung von Hindernissen im zwischenmenschlichen Austausch eingesetzt werden, so Mashanti. Menschen dabei zu unterstützen, ihren eigenen Wert für das Unternehmen in ihren Unterschieden zu ihren Kolleg:innen, aber auch in ihrer Verbundenheit zu denen zu erkennen, gehört zu den Lebenszielen der Meditationslehrerin. 

Mashanti setzt sich für einen sozialen Führungsstil ein. Die Führungskräfte sollten sich laut ihr als Teil ihres Teams wahrnehmen und mit Leidenschaft an den gemeinsamen Projekten arbeiten. Diese Vorgehensweise ist nicht nur für den Teamgeist von großem Vorteil, sondern hilft auch den Leader:innen dabei, Nähe zu ihren Teammitgliedern herzustellen, und sich nützlich und eingebunden zu fühlen. 

Menschlichkeit, Toleranz und gegenseitiges Verständnis in den Mittelpunkt zu stellen, ist eine Voraussetzung, um New Work im eigenen Unternehmen erfolgreich zu etablieren. Durch die Zusammenarbeit und die offene Kommunikation lassen sich vertrauensvolle Räume schaffen, in denen sich jeder wohlfühlt und niemand benachteiligt wird. Der Umgang mit Diversität, mit der Vielfalt an Menschen, Kulturen, Religionen, Lebensweisen und Meinungen zählt unvermeidlich zu den Herausforderungen, aber auch zu den Chancen, die Unternehmen in der globalisierten Welt haben.

Und eine Möglichkeit zur bewussten Reflexion über den gesellschaftlichen Prozess der Inklusion – auch im beruflichen Kontext – bietet die Meditation. 

Auf der voiio-Plattform leitet Mashanti Kurse unter anderem zu den Themen “Vertrauen und Verbundenheit im Team”, “Selbstführung für Führungskräfte” und “Emotionale Balance im Kontext Rassismus und Diskriminierung”. Die Kurse haben die Form eines Kurzseminars, das meistens von Meditationsübungen begleitet wird. Die Meditation verwendet sie als Tool für emotionale Entlastung und innere Gelassenheit, für Steuerung von Wahrnehmungs- und Transformationsprozessen. 

Außerdem werden für Mashantis Forschungsprojekt Soulful Leadership noch Führungskräfte gesucht, die durch ihre kostenfreie Teilnahme an einem achtwöchigen online Meditationsprogramm einen Beitrag zur Studie leisten. Bei Interesse am Projekt können Sie hier mehr darüber erfahren oder sich für das Programm direkt anmelden

Sie möchten sich weiter über die Themen Achtsamkeit und Diversity informieren und für ein vertrauensvolles Arbeitsklima in ihrem Unternehmen sorgen? Dann vereinbaren Sie jetzt ein Gespräch mit uns und lassen Sie sich unverbindlich beraten.

Ihre Stela von voiio

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